Die Entwicklung der Kryptosteuer

Kryptowährungen gibt es jetzt schon etwas länger als ein Jahrzehnt, dennoch sind sich Gesetzgeber, Steuerberater und Investoren noch immer nicht einig wie genau sie zu versteuern sind. Wieso es schwierig ist Bitcoin, Ethereum und Co. einer Steuerkategorie zuzuordnen und wie es in Zukunft mit dieser Thematik weitergeht zeigen wir euch in diesem Blogpost.

Die Besteuerung von Kryptowährungen
Wie man Bitcoin und Co. richtig versteuert ist ein sehr komplexes Thema, dass mit ständiger Veränderung verbunden ist. Denn genauso schnell wie technologische Neuerungen entwickelt werden muss sich auch die Gesetzgebung anpassen und mitwachsen. Von der amerikanischen Steuerbehörde (IRS) wurden Kryptowährungen erstmals 2014 in einem offiziellen Schreiben auf ihre steuerlichen Besonderheiten hin analysiert um Steuerberatern und Usern mehr Klarheit zu geben. Ende 2019 gab es eine komplett überarbeitete Publikation zu den häufigsten Fragen rund um das Thema Kryptowährungen. Dabei hat sich fast jeder Aspekt zur steuerlichen Behandlung komplett verändert. Für Kanzleien und Steuerberatungen ist es also schwierig korrekte Informationen zur Versteuerung von Bitcoin, Ethereum und Co. zu finden. Gleichzeitig hat sich mit neuen Formen von Krypto, wie z.B. Airdrops und Hard-Forks auch viel geändert.

Ein Versuch die Kryptosteuer festzulegen
Nicht nur Kryptowährungen an sich sind schwer zu definieren, denn es ist auch die Regulatorik, welche in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat, die vielen Steuerberatern Kopfzerbrechen bereitet. Egal ob als Anwalt oder als normaler User, sämtliche Aktivitäten mit Bitcoin und Co. müssen sich vor allem in Hinsicht auf Anti-Geldwäsche und Versteuerung klaren Regeln unterwerfen. Erst Anfang des Jahres wurden in der EU-weiten AML5 Directive und der Globalen Travel Rule diese Assets ganz spezifisch erwähnt. Auch wenn man sich intensiv mit dem Thema Kryptowährungen und der damit verbundenen Technologie beschäftigt kann es schwierig sein dabei auch wirklich auf dem neuesten Stand zu bleiben. Obwohl sich im Vergleich zu den Anfangszeiten von Bitcoin und Co. jetzt auch Steuerberater und Gesetzgeber immer mehr mit dieser neuen Form des Geldes beschäftigen ist es auch für sie schwierig im konkreten Fall eine korrekte Form der Besteuerung festzulegen. Dies bedeutet aber auch, dass sehr viel Optimierungspotential besteht. Es ist nämlich auch oder gerade bei einer eher “schwammigen” Definition wichtig, eine klare und genaue Dokumentation zu führen.

Die Zukunft der Kryptosteuer
Immer mehr Nationen geben genaue Gesetze und Ratgeber zum Thema Kryptowährungen und deren Versteuerung heraus. Erst vor Kurzem kündigte Südkorea an, den Gewinn aus dem Handel mit Krypto-Assets versteuern zu wollen. In unserer Rubrik Länder und ihre Kryptogesetze geben wir einen Überblick über die gesetzliche Handhabung von Bitcoin und Co. in jedem Land. In vielen Nationen wird es aber konkrete Fälle geben müssen, damit Kryptowährungen und ihr Potenzial ernstgenommen wird. Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder außergewöhnliche Fälle der Auslöser für die Entwicklung einer konkreten steuerlichen Behandlung von Bitcoin und Co. Die Fälle, die schlussendlich vor dem Gericht landen, werden wohl auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz maßgeblich die offiziellen Steuer-Guidelines für alle beeinflussen. 

Quellen
https://www.irs.gov/individuals/international-taxpayers/frequently-asked-questions-on-virtual-currency-transactions 
https://www.coindesk.com/crypto-taxes-still-confused-after-all-these-years

Haftungsausschluss: Die in diesem Blog-Post bereitgestellten Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Genauigkeit. Für detaillierte Informationen über Regulierungen dem legalen Status von Kryptowährungen empfehlen wir, sich an einen zugelassenen Rechtsberater im jeweiligen Land zu wenden.

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Haftungsausschluss: Die in diesem Blog-Beitrag bereitgestellten Informationen dienen nur der allgemeinen Information. Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen vervollständigt und erheben weder Anspruch auf Richtigkeit noch auf Genauigkeit. Für detaillierte Informationen zu Krypto-Regulierungen empfehlen wir, einen zertifizierten Rechtsberater im jeweiligen Land zu kontaktieren. Sollten Fragen auftauchen, können Sie uns gerne über unsere Social-Media-Kanäle kontaktieren.

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